ÄNGSTE, PHOBIEN, PANIKATTACKEN

Eigentlich ist Angst ein wichtiges Gefühl. Dieses Gefühl gehört zum Menschsein - warnt und beschützt uns vor realen Gefahren. Oft tritt die Angst schleichend, fast unbemerkt in unser Leben ein oder wir empfinden sie als fast normal. Man ekelt sich immer mehr vor einer Spinne, fühlt sich unwohl in Menschenmassen oder bekommt eine zittrige Stimme beim Vorstellungsgespräch. Kommen wir immer öfter in solche angstbesetzten Situationen und nehmen unser Unwohlsein wahr, reagieren wir mit einem Vermeidungsverhalten. Leider wird hierdurch die Angst regelrecht gefüttert. Nehmen diese Ängste einen ständigen Platz in unserem Alltag ein, so können sie das Arbeits- und Privatleben einschränken. Manchmal so sehr, dass Betroffene nicht mehr das Haus verlassen können oder keine Prüfungen mehr absolvieren.

Angsterkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen. Betroffen sind ca. 10 bis 15 Prozent aller Menschen. In Europa leiden rund 61,5 Millionen Patienten, Frauen sind häufiger betroffen. Die ersten Symptome zeigen sich meist schon im frühen Jugendlichen-Alter, aber Ängste können auch in jedem Lebensstadium auftreten. Tückisch ist, dass unbehandelte Ängste oft nicht mehr weggehen und sich weitere Beschwerden dazugesellen. Nicht selten drücken sich Ängste durch ein rein organisches Leiden aus, wie zum Beispiel Magen-Darm-Probleme, Herzrasen oder Schmerzen. Auch körperliche Symptome wie Schwindel, Übelkeit, Atemnot, Nervosität und Gereiztheit können auftreten.

Ängste können sich auf viele Arte bemerkbar machen. Bleibt die Störung unerkannt und unbehandelt, nimmt sie oft einen chronischen Verlauf. Studien zeigen, dass etwa jede dritte Angststörung dauerhaft bestehen bleibt.

KOGNITIVE VERHALTENSTHERAPIE KANN HELFEN

Als wirksamste Behandlungsform mit dem höchsten Evidenzgrad hat sich bei Angststörungen in allen Altersgruppen die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) erwiesen. Hierzu gehört bei spezifischen Ängsten wie Höhenangst, Tierphobie usw. auch das Expositionsverfahren.

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist eine der verbreitetsten und am besten untersuchten Formen von Psychotherapie. Sie kombiniert zwei Therapieansätze: die kognitive Therapie und die Verhaltenstherapie. Die Grundidee der Therapie ist zu hinterfragen, was wir denken, wie wir uns verhalten und welche Gefühle die Gedanken in uns auslösen. Alles hängt eng miteinander zusammen und ist entscheidend für unser Wohlbefinden. Die (kognitive) Verhaltenstherapie ist problemorientiert. Es geht darum, an konkreten aktuellen Problemen zu arbeiten und Lösungen zu finden. Ziel ist, die Probleme im Hier und Jetzt anzugehen.

Also haben Sie keine Angst mehr vor der Angst - Sie sind nicht alleine. Gerne erarbeite ich mit Ihnen Konzepte, um neue Lebensqualität zu erlangen.

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